Berufsunfähigkeitsversicherung für Existenzgründer
23 Mai
Autor: admin - Kategorie: Berufsunfähigkeit, Versicherung
Viele Existenzgründer verfügen nur über einfache Mittel, um einen eigenen, ausreichenden Versicherungsschutz aufzubauen. Gerade für den Bereich der Berufsunfähigkeit ist eine private Absicherung nichtsdestoweniger unumgänglich, denn nur so kann man sich vor dem finanziellen Konkurs in Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung wahrhaft schützen. In Deutschland werden immer häufiger Menschen vor dem Erreichen des normalen Rentenalters berufsunfähig. Die Gründe hierfür sind verschiedenartig. So kann beispielsweise ein Unfall das Weiterarbeiten nicht machbar machen, doch auch Erkrankungen der Psyche oder der Gelenke sind Gründe für eine dauernde Berufsunfähigkeit. Wer in Deutschland berufsunfähig wird und gesetzlich versichert ist, hat einen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Deren Höhe richtet sich zunächst danach, wie lange der Verunfallte noch pro Tag beruflich tätig sein kann, und zwar unabhängig in welchem Beruf. Ein Anwalt, der noch mehr als sechs Stunden am Tag funktionieren kann, sei es als Pförtner oder Nachtwächter, erhält keine Leistungen. Nur bei noch schlechterem Arbeitsvermögen wird eine minimale Erwerbsminderungsrente ausgegeben. Diese ist dessen ungeachtet in keinem Fall ausreichend, um den Lebensunterhalt zu ermöglichen. Wer als Existenzgründer nicht gesetzlich rentenversichert ist, erhält prinzipiell keine Leistungen, auch wenn die Arbeitsfähigkeit bei weniger als sechs Stunden pro Tag liegt. Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher generell sehr wichtig. Bei Eintreten des Versicherungsfalls leistet diese Versicherung eine monatliche Rente. Die Versicherungssumme dieser Rente kann jeder Versicherte selbst anweisen. Um den Lebensunterhalt finanzieren zu können, sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung an die eigenen Vorgaben angepasst sein. Einige Versicherungsunternehmen bieten Existenzgründern sogar an, den Versicherungsschutz durch die Berufsunfähigkeitsversicherung nach einigen Beitragsjahren aufzustocken, so dass gerade zu Beginn des Geschäftsbetriebs Beiträge aufgespart werden können. Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist zu beachten, dass die Versicherung auf die Verweisbarkeit in andere Berufe verzichtet sowie dem Versicherten die freie Arztwahl versichert. Je nach Verlangen kann die Berufsunfähigkeitsversicherung entweder als Einzelversicherung abgeschlossen werden. Sie ist dabei in den meisten Fällen eine reine Risikoversicherung. Aber auch die Verbindung der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung ist vorstellbar. In diesem Fall ist neben dem Berufsunfähigkeitsschutz der Aufbau einer privaten Altersvorsorge möglich.
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Kommentare
Sie finden hier 1 Kommentar zu “Berufsunfähigkeitsversicherung für Existenzgründer”
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finance
meinte am 25. August 2009 - 16:36 Uhr
Ich finde man steht auch als Selbständiger nicht vor der Wahl, weil es schlicht keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung mehr gibt! Und das bißchen Erwerbsminderungsrente bekommt man doch sogut wie nicht und wenn doch reicht die hinter und vorne nicht. Also muss man vorsorgen. Genauso wie bei der Altersvorsorge kann man sich nicht mehr auf den Staat verlassen, ich finde das muss so hart gesagt werden.
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